Bericht über die Dankbarkeitspetition von David Steindl-Rast OSB

interreligioese dankbarkeit titelCopyright © - Europakloster Gut Aich

Schloss Großkirchheim
Ein weihevolles Zeichen an einem kraftvollen Ort - unter diesem Motto stand am vergangenen Samstag die Übergabe einer Petitions-Schatulle, die am Gipfel des Großglockners als völkerverbindende Manifestation ihren Platz findet.

Nach der Deklaration von Salzburg im Jahr 1992 betreffend die damalige Weltkonferenz zur Anhörung der Opfer der Atomindustrie und einer weiteren Zeremonie im Jahr 2005 durch den Tibetischen Abt Rinpoche Latri Nyima Dakpa schließt sich der Kreis mit der Dankbarkeitspetition von Bruder David Steindl-Rast, weltbekannter Benediktinermönch und Weisheitslehrer.

Die Schatulle beinhaltet Botschaften der Dankbarkeit, die am Europäischen Netzwerktreffen ‚dankbares leben‘ Anfang Mai 2013 am Holzöstersee in Oberösterreich erarbeitet und von Frau Prof. Dr. Brigitte Kwizda-Gredler koordiniert wurden.

Die Idee stammt von Maria Hauser-Sauper, Besitzerin des Schlössls Großkirchheim, wo die Zeremonie stattfand, nachdem die Franz-Josefs-Höhe aufgrund der widrigen Wetterlage nicht erreichbar war.

Psychotherapeut Dr. Arnold Mettnitzer übernahm die verbindenden Worte, Teilnehmer der Zeremonie waren auch der leitende Direktor des Hüttenberger Tibetzentrums, Lama Geshe Tenzin Dhargye, sowie Schwester Johanna Schwab, Gründerin der Aktion ‚Children of Kosovo‘.

Als Ehrengäste anwesend, Herr Franz Moll, Gründer Stiftung Atom Free Future Award, Herr Peter Fischer, Architekt und Geomant, durch den die Mönche der Bön Tradition zum Großglockner gefunden haben und auch Marchese Alessandro Pallavicini, direkter Nachfahre des Extrembergsteigers und Namensgebers der gleichnamigen Eisrinne zwischen Klein- und Großglockner.

Für die passende musikalische Umrahmung sorgte der charismatische Sänger und Musiker Chris Amrhein aus Berchtesgaden.

In seiner fröhlichen und offenen Art betonte Bruder David Steindl-Rast die Dankbarkeit als größtes Geschenk sowie als Schlüssel für ein glückliches Leben. Somit soll diese Petition auf den Gipfel des höchsten Berges unseres Landes getragen werden, um dort in allen Himmelsrichtungen das Bewusstsein der Menschen zu fördern.

Ebenso heiter und humorvoll richtete Schwester Johanna Schwab ihre Worte an die Zuhörer, in welchem Zusammenhang die Dankbarkeit mit ihrem unermüdlichen Projekt für die Kosovo-Kinder einhergeht.

Nach der Segnung durch die beiden Mönche hatte jeder anwesende Gast die Möglichkeit, seine persönlichen Gedanken im übertragenen Sinne in dem Kästchen zu deponieren.

Die Kupferschatulle, in den Kunstwerkstätten des Europaklosters Gut Aich in St. Gilgen am Wolfgangsee unter Anleitung von Bruder Thomas Hessler geschaffen, wurde im Anschluß an den Bergführer Engelbert Gasser aus Heiligenblut überreicht, der die Kostbarkeit dem Gipfel des Großglockners übergeben wird.



Programm  sowie Film 1  und  Film 2
Quelle: meinbezirk.at vom 27.05.2013

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