1996 ©RadioVorarlberg
David Steindl-Rast hielt im Bildungshaus Batschuns einen Vortrag zu den Themen seiner beiden Bücher Fülle und Nichts:
Die Wiedergeburt christlicher Mystik
(1985) und Die Achtsamkeit des Herzens – ein Leben in Kontemplation (1988).
Dr. Franz-Josef Köb berichtet in der Sendung FOCUS - Themen fürs Leben, Radio Vorarlberg (AT).
Bearbeitung der Originalaufnahme und in Themen zusammengefasst: Hans Businger
 
Vortrag

Vortrag in folgende Themen zusammengefasst
(00:00) Einleitung von Franz Köb / (01:47) ‚Wir sind nicht wie die Zugvögel verständigt‘ (Rilke, Die vierte  Elegie) – horchen, gehorchen, Gehorsam als Methode und Ziel) / (03:45) Der prophetische Gehorsam / (04:35) Die Krux des prophetischen Gehorsams: Sagen, was gesagt werden muss und dennoch in der Gemeinschaft bleiben / (05:33) Reden trotz inneren Widerständen, und so, dass es verstanden wird / (06:36) Résumé / (07:09) Ein konkretes Beispiel aus der Klostergemeinschaft Mount Saviour / (09:33) Das Buch Jona und die Falle des Propheten / (10:49) Ausgestoßen werden, das Los des Propheten – Jesus und Beispiele aus der Kirchengeschichte /

(12:24) Warum hat Jesus gelitten unter Pontius Pilatus? (13:15) Beginn des Vortrags zum Thema ‚Fülle und Nichts‘ mit Einleitung von Franz Köb (14:59) ‚Fülle fließt nur in dem Maße in uns ein, in dem wir leer werden‘ (‚Fülle und Nichts‘, S. 161) / (15:32) ‚So fasst und das, was wir nicht fassen konnten‘ (Rilke, Gedicht ‚Spaziergang‘) / (19:17) ‚Das Gegenteil von Glaube ist nicht Unglaube, sondern Misstrauen, Angst‘ (ebd. S. 171) / (20:09) ‚Vertrauender Glaube hält Überzeugungen fest, aber doch leicht‘ (ebd. S. 171) / (21:14) ‚Aber nichts verbessert sich, wenn wir uns jetzt noch vor der Angst ängstigen. Warum betrachten wir nicht stattdessen Angst als notwendige Voraussetzung für Mut?‘ (vgl. ebd. S. 162) / (22:12) Wie den Hanserl unterweisen? / (24:05) Angst, unvollkommen zu sein / (24:34) Angst treibt uns immer tiefer genau in das hinein, was wir fürchten – Unterschied von Angst und Furcht / (25:37) Angstbesetzte Idealvorstellungen von Vollkommenheit, Gott, Vollendung und das Wagnis des Glaubens / (28:17) Die Angst, unnütz zu sein /
(30:05) Sinn finden als Begegnung mit der ganzen Welt durch unsere Sinne und später über die Sinne hinaus / (30:42)  In der Erinnerung verinnerlichen wir uns, was wir mit den Sinnen nicht mehr erreichen können – Beispiel einer blinden, 83jährigen, Frau / 
(32:04)  ‚Wir Menschen sind die Bienen des Unsichtbaren‘ (Rilke) / (33:00) Angst vor Misserfolg – ‚Erfolg ist nicht einer der Namen Gottes‘ (Martin Buber) – Gelassenheit üben / (34:35)  Angst, nichts Besonderes zu sein – Das Herz ist einzigartig allgemein /
(36:25)  Angst, nicht genug zu wissen – Sich ergreifen lassen (Bernhard von Clairvaux) / (38:50)  Die Angst, nicht anerkannt zu werden – Unser Herz ist das Zentrum der Welt / (40:33)  Die Angst vor Enttäuschung – Mut, durch jede Enttäuschung zur Wahrheit zu gehen /
(41:56) Angst, schwach zu sein – Die Macht der großen Mitspielerin (Rilke, ‚Solang du Selbstgeworfnes fängst‘) / (43:19) Angst vor dem Neuen – ‚Wolle die Wandlung‘ (Rilke, Sonette an Orpheus) – Der ‚wendende Punkt‘) / (46:34) ‚Ich zähle mich, mein Gott, und du, du hast das Recht, mich zu verschwenden‘ (Rilke, ‚Ich bete wieder, du Erlauchter‘, aus dem ‚Stundenbuch‘)


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