Pater Johannes Pausch und Br. David Steindl-Rast in der Seminar-Reihe Spiritualität 2011, Winkl (AT).
Bearbeitung der Originalaufnahmen und in Themen zusammengefasst: Hans Businger

04. Juni 2011 ©BibliothekDSR
Vertiefungsseminar: Pater Johannes und Bruder David beantworten Fragen zur spirituellen Lebensform und zu philosophischen und biblischen Themen
(00:00) Demut vor den Blumen der Baumgrenze öffnet den Weg zum Gipfel (Dag Hammarskjöld) ‒ Dankbarkeit, der kürzeste Weg ins Jetzt zu kommen, der Schlüssel zur Freude (Rumi) und furchtlosem Leben / (07:17) Auf den Atem achten / (12:03) Zusammenleben mit verschiedenen Religionen / (14:48) Töten ist eine Gestalt unseres wandernden Trauerns (Rilke, Die Sonette an Orpheus 2. Teil, XI und XX): Das Hochzeitsmahl in der Natur: wenn Tiere einander fressen und Gründe für eine vegetarische Lebensweise / (22:01) Disziplin und Regel: Der Schüler Aug in Auge mit dem Lehrer und wir mit Gott: Hast du deine Schwester gesehen, hast du deinen Bruder gesehen, du hast deinen Gott gesehen / (26:08) Sternstunden der Spiritualität ‒ Wenn’s nur das Gute gibt, weiß man ja gar nicht, dass es gut ist: irgendwo ist immer der Wurm drin
(28:03) Das Böse mit den Augen der Mutter, nicht des Richters anschauen / (31:45) Freier Wille mit Blick auf die Quantentheorie / (35:25) Weltende und Parusie, die endzeitliche Wiederkunft Jesu Christi (42:49) Darbringung, Opfer und der Reigentanz der Trinität / (45:46) Anschauliche Signaturenlehre im Kräutergarten des Kloster Gut Aich


03. Juni 2011 ©BibliothekDSR

Demut - Der Weg zum Gipfel: Dialog und Fragerunde mit Pater Johannes und Bruder David
(00:00) Weg ‒ Leiter ‒ Gipfel zur Demut, dem Mut zum Dienen / (05:46) Pilgerfahrt im Unterschied zur Reise: Die beiden Alten (Leo N. Tolstoi) ‒ Demut: innere Bewegung und Haltung / (12:13) Sprachliche Zusammenhänge von Humilitas, Homo, Humus, Humor mit Demut, Erdling, Erde, Feuchtigkeit, Witz ‒ Pietas: Frömmigkeit und Familiensinn / (20:50) Die Ganzheit von Geist und Leib im Bild der Jakobsleiter, Wirbelsäule, Chakren ‒ die Stufenfolge ist nicht starr / (28:28) Rohr oder Flasche: zwei Weisen zu leiten ‒ ‚Und strömt und ruht‘ (C. F. Meyer, der römische Brunnen): geben und nehmen am Beispiel der Fußwaschung Jesu / (33:13) Erdhaushalt: Haus Gottes und Pforte des Himmels (1 Mose 28,17)
Die zwölf Stufen (1-12) der Demut in der Regel des hl. Benedikt (RB 7):
(34:17) (1) Gottesfurcht: Ehrfurcht vor dem ganz Anderen in einer überwältigenden Erfahrung am Beginn einer Freundschaft und zugleich: ‚Das bin ja ich‘. Gott als himmlischer Herrscher und die Überbetonung von Sünde und Reinheit bei den Pharisäern und die Balance mit Güte, Barmherzigkeit, Vergebung bei Jesus / (39:43) Anwendung der Signaturenlehre in der Pflanzenheilkunde auf die einzelnen Stufen1) und unser Bemühen, die Stufen in heutige Sprache zu übersetzen / (43:43) (2-4) Vom Ich zum Selbst und Gehorsam als liebendes Hinhorchen ‒ Die innere Logik der Stufen 1-4: Dreifaltige Gotteserfahrung und ‚nach der Ekstase der Waschtag‘ ‒ Stabilität ist die Voraussetzung für Dynamik / (54:45) (5-6) Transparenz und Selbstannahme: So bin ich und so sind sie halt noch / (58:51) (7-8) Ein Wurm sein: positive Deutung und Transformation durch eine gemeinsame Regel und dem Beispiel der Gereiften / (01:05:23) (9) Reden aus dem Schweigen heraus ‒ (10) lachen, aber nicht auslachen ‒ (11) beschwingt, aber ohne Überheblichkeit ‒ ‚humiliter cum gravitate‘: leutselig und mit Würde ‒ ‚pauca verba et rationabiliter‘: verständlich reden / (01:12:56) (12) Das Göttliche zum Ausdruck bringen in der Welt: Inkarnation und die Christuswirklichkeit in uns allen, die Buddha Natur, Atman ist Brahman / (01:16:30) Aus der Angst heraus zur Liebe und das gute wird zur Gewohnheit und man freut sich an der Tugend ‒ Erlösung ist für uns heute Befreiung von Angst und Ausklang mit Musik
Fragerunde:
(01:22:09) Selbst und Christuswirklichkeit (Gal 2,20 und Kol 1,24) ‒ Der vierte König (Edzard Schaper) ‒ Die Maus im Kuhfladen

1) Den zwölf Stufen der Demut entsprechen: (1) Linde, Holunder, Lavendel (2) Brennnessel, Gundelrebe (3) Frauenmantel, Löwenzahn (4) Hafer, Baldrian, Johanniskraut (5) Zinnkraut, Schachtelhalm (6) Mariendistel (7) Esche (8) Birke (9) Hirtentäschel, Kamille (10) Goldrute (11) Rosskastanie, Thymian, Schachtelhalm (12) Gänseblümchen, Meisterwurz


27. Mai 2011 ©BibliothekDSR
Spiritualität und Ökumene: Dialog und Fragerunde mit Pater Johannes und Bruder David
(00:00) Ökumene: zusammenleben im Welthaushalt: Die Charta der Menschenrechte ‒ ‚Macht euch die Erde untertan: Gen 1,28 vergleichen mit Gen 2,15 / (05:16) Das Göttliche als Ursprung ‒ Fülle ‒ die Kraft, die das Leben antreibt in den Bildern von: Quelle ‒ Garten ‒ Tempel. Das Es, das alles gibt ‒ die Gabe ‒ Danksagung: der Reigentanz des dreifaltigen Gottes erfahrbar in der Dreiheit von Schweigen ‒ Wort ‒ Verstehen / (21:10) Schöpfungsmythen und Naturwissenschaft / (26:32) Garten und die Sehnsucht nach dem Paradies und dem Kind: dem Menschen, der wirklich Gottes Ebenbild ist / (32:59) Der Garten der Religionen im Benediktinerstift Altenburg bei Horn / (38:49) Gipfelerlebnisse (Abraham Maslow): Von der mystischen Erfahrung des Einssein mit allem zur Lehre, Moral und Ritual. Die Religion wieder religiös machen mit unserer eigenen Herzenswärme / (51:26) Das Herzstück des Judentums, Christentums und des Islam: ‚Gott spricht‘: Rabbi Susja (Martin Buber). Die Amen Traditionen und die ‚amunah‘, die Verlässlichkeit Gottes / (55:00) Das Schweigen im Buddhismus und die Blumenpredigt des Buddha. Im Hinduismus: Yoga ist Verstehen (Swami Venkatesananda). Das Gemeinsame in allen Traditionen / (59:42) Wo ist meine, wo ist deine, unsere Quelle ‒ Garten ‒ Tempel? / (01:06:48) Trinitarische Erfahrung: Das Gebet der Stille ‒ ‚Von jedem Worte Gottes leben‘: Brot heißt Leben und Stein heißt Tod: Die Versuchung Jesu in der Wüste und im Garten Gethsemane ‒ ‚Contemplatio in actione‘: Gott im liebenden Tun erfahren / (01:12:38) Der römische Brunnen (C.F. Meyer)
(01:17:04) Die prophetische Strömung in der Bibel im Konflikt mit der Machtpyramide / (01:28:13) Die Offenbarung ist nicht ab-, sondern aufgeschlossen / (01:32:25) Begegnung mit einer thailändischen Buddhistin im Kindergarten


20. Mai 2011
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Spiritualität und Ökologie: Pater Johannes und Bruder David im Dialog
(00:00) Wie Spiritualität mit Ökologie zusammengehören / (03:58) Logos und Sophia im Prolog des Johannesevangeliums ‒ Weisheit, Weisung, Herzensweisheit und ein Name für Gott
Ökologische Grundprinzipien:
(07:25) Inkarnation der Weisheit in der Schöpfung, im Leben und im Alltag: Wenn die Weisheit alles geschaffen hat, dann begegnen wir in allem, was es gibt, der Wirklichkeit Gottes / (11:29) Ehrfurcht und Respekt dem ‚Fleisch‘ gegenüber, biblisch in der Bedeutung von ‚das Vergängliche‘ ‒ mit jedem Regenwurm haben wir den gemeinsamen Ursprung ‒ ein Regenbogen über dem Kloster Gut Aich / (18:45) ‚Discretio‘, das Einhalten von Maß und Balance und das Übermaß, die Missachtung von erneuerbaren Energien wie die Sonnenenergie und Heilmitteln der Natur wie die Kardenwurzel ‒ Kater Oscar ‒ El Shaddai: der Gott, der Grenzen setzt ‒ Unbegrenztes Wachstum ist Krebs ‒ Aurelio Peccei und die Grenzen des Wachstums (1972) ‒ Jahreszeiten und Heilen / (27:55) Kein Leid zufügen, Mitfühlen, Sympathie, Mitleiden und sich Mitfreuen ‒ das Leiden der Tiere
Wie spirituelle Ökologie im Alltag üben?
(30:50) Heilen und Teilen ‒ Kommunion und Nachlass der Sünden, Tischgemeinschaft mit Jesus ‒ Heilmittel in der Schöpfung / (36:14) Das Bild der Schwangerschaft: geteilter Raum, der Kosmos als Mutterleib und wir in einem ununterbrochenen Geburtsvorgang ‒ auch Freunde müssen einander bemuttern, Geburt wie Sterben, Sterben wie Geburt / (39:18) ‚Ihr Schlachtvieh hat sie geschlachtet, ihren Wein gemischt, auch ihren Tisch hat sie gedeckt‘ (Spr 9,2) / (41:47) Aus dem Selbst leben im Jetzt: Dankbarkeit als spiritueller Weg / (45:44) Feste feiern: tanzen, singen, spielen, essen und unsere Widerstände: Das Gleichnis vom Festmahl (Lk 14,15-24) ‒ Sabbat: Feierabend und die Eucharistie / (52:08) Der Rhythmus der Jahreszeiten in vier Gedichten: Im Frühling (Eduard Mörike) ‒ Guter Rat (Theodor Fontane) ‒ Herbsttag (R. M. Rilke) ‒ Winterabend (Georg Trakl)

Spiritualität und Ökologie: Zwei Ergänzungen und Fragerunde
(00:00) Keine Geburt ohne Schmerz ‒ auch Wachstum und Reifen ist mit Schmerzen verbunden ‒ die Freunde von Hiob sitzen eine Woche lang schweigend bei ihm, bevor sie reden / (03:42) ‚Kann eine Mutter ihr Kind vergessen‘? (Jes 49,15): Der Kosmos als Leib Gottes ‒ Allverbundenheit und Einbettung statt getrennt sein ‒ ‚Fons et origo omnius divinitatis est‘: Das Göttliche als Ursprung und Quelle aller Gaben / (09:01) Musik
Fragerunde:
(12:07) Spiritualität und Politik gehören untrennbar zusammen / (17:32) Fressen und gefressen werden in der Natur / (19:49) Das Übel, Sünde, das Böse: das noch nicht ausgereifte Gute mit den Augen einer Mutter anschauen ‒ therapeutische Gesichtspunkte zu Beziehungslosigkeit, Selbstvermögend sein, Mitgefühl und Abgrenzung: ‚Man kann nicht Liebe schenken, wenn man sie nicht hat, aber man kann sie nicht haben, wenn man sie nicht schenkt‘ (Augustinus) / (27:22) Wenn das Leid der Welt uns überwältigt / (32:11) Br. David schließt mit seiner deutschen Übersetzung des Gedichtes PAX  von D. H. Lawrence und Ausklang mit Musik von Hannelore und Br. Thomas


13. - 14. Mai 2011
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Spiritualität und Ökonomie: Pater Johannes und Bruder David im Dialog
(00:00) Die verantwortliche Verwaltung des Erdhaushaltes ‒ Subsidiarität und Basisnetzwerk / Pyramide ‒ Kreativwirtschaft / Planwirtschaft ‒ Wirt, wahr, vertrauenswürdig, unwirtlich: Wortzusammenhänge und Vertrauenswürdigkeit als Basis für die Wirtschaft / (08:19) Ökonomie ‒ Oikos und Nomos, Haus und Verwaltung ‒ unter vier Gesichtspunkten und Spiritualität als Lebendigkeit auf allen Ebenen / (14:13) Gesundes Wachstum und das Gegenteil ‒ Lester Brown in «World on the edge» (2011) sieht die Welt am Kipp-Punkt ‒ Angst und Mut angesichts der Bedrohungen und die Analyse von Lester Brown / (25:21) Passivhäuser und der Beitrag von kleinen überschaubaren Gemeinschaften am Beispiel der Klöster / (31:13) Unsere Verantwortung dem Leben gegenüber ‒ Der Name Gottes und die verteilende und nicht die vergeltende Gerechtigkeit ‒ Das Jubeljahr und die Geschichte mit Nabot in der Bibel ‒ Das Beispiel Jesu und der ersten Christengemeinden / (38:01) Was können wir tun? Entscheidender Ansatzpunkt: in die Ausbildung von Mädchen und Frauen investieren ‒ Lernen: eine Form des Protestes (Aurelio Peccei) / (42:01) Ehrfurcht statt Vermarktung an Beispielen wie Erdöl und Wasserverbrauch / (46:09) Die Natur wieder achten lernen: Jede Pflanze hat ihren eigenen Engel ‒ Buddhistisches Tischgebet / (50:58) Würde der Arbeit und des Arbeiters: ‚Ora et labora‘ ‒ Fest für die Straßenarbeiter in Tassajara / (55:37) Warum nicht Mitbesitzer? Die gerechte Beteiligung am Unternehmen ‒ Die Jungen müssen gehört werden (Regel des hl. Benedikt RB 3,3 und 63,6) ‒ Das garantierte Grundeinkommen und das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Mt 20,1-16)
(01:02:49) Musik und anschließend Gespräch mit Beiträgen aus dem Saal / (01:25:14) Dankbarkeit ‒ geschehen lassen und Ausklang mit Musik

Heilung von Körper und Geist: Gespräch mit Pater Johannes und Bruder David
(00:00) Mit dem Naheliegenden beginnen / (08:19) Den Tagesrhythmus finden (hl. Benedikt) / (14:27) Begegnung mit dem Schatten (C.G. Jung) / (22:04) Ich und Selbst unterscheiden ‒ Wir sind die Treibenden (Rilke: Die Sonette 1. Teil, XXII) / (27:53) Der Sprache nachdenken (Martin Heidegger) / (30:51) Wofür steht Gott? Die Bibel als Niederschlag von Erfahrungen im Gottraum / (33:27) Benediktinische Askese / (35:08) Ausklang mit Musik (Hannelore)


06. Mai 2011
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Sehen lernen: Pater Johannes und Bruder David im Dialog
(00:00) Mit dem Auge des Glaubens schauen heißt, sich auf das Leben verlassen / (08:02) ‚Ordo est amoris‘ (Augustinus) und Pietas: Ja sagen zueinander im Welthaushalt: Im Vertrauen auf das Leben die Welt als Haushalt erkennen ‒ durch die Augen des Glaubens ‒, sie vor Ausbeutung behüten ‒ das Dienen ‒ und durch dankbare Genügsamkeit immer größere Freude daran finden: ‚Schau auf das Ganze, rühme das Ganze‘ (Augustinus) / (14:22) Der liebevolle Blick der Mutter und das Lächeln des Kindes ‒ mit offenen Augen sehen, was ist, und sehen lernen über den Tod hinaus / (19:49) Sich selber liebevoll ansehen ‒ Sehen etymologisch: Begleiten, mit den Augen verfolgen, wittern, dabei sein, spüren ‒ Jemanden ansehen: jemandem seine Würde geben / (25:24) Sehschule mit einem Gartenzwerg ‒ Einsehen und Einsicht: verschiedene Ansichten auf das Eine hin sammeln in Stille / (30:44) Der hl. Benedikt und der Brand in der Küche / (33:19) Nachsehen und Nachsicht: Sich mit dem Vergangenen versöhnen und die Gabe des Verzeihens ‒ Vorsicht, Voraussicht, Providentia: die Vorsehung ‒ das Versehen, Versehgang und jemand mit Lebenswichtigem versehen (43:48) Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt (Goethe) / (48:22) Hellsichtig sein, feinfühlig, sensibel: Sehen lernen Schritt für Schritt / (56:47) Lernen, erleben, erfühlen, mit den Augen des Glaubens zu schauen, sich zu sammeln, langsamer zu werden / (01:02:35) Mit den Augen des Herzens sehen, was die Augen nicht sehen können: Hast du deine Schwester, deinen Bruder gesehen, dann hast du deinen Gott gesehen‘ ‒ Einander wie mit den Augen einer Mutter anschauen: ‚Das kannst du doch‘ schafft Raum, in den wir hineinwachsen können ‒ Sich an Träume erinnern
(01:11:10) Augen und Ohren ‒ sehen und hören / (01:14:07) Das Kind werden, das wir sind / (01:15:11) Der Discipulus, der Schüler in der Pupille des Lehrers ‒ benediktinische Disziplin / (01:16:49) Sich in die Augen schauen ‒ ‚Was bedeutet zähmen‘? Von Antoine de Saint-Exupéry lernen / (01:20:07) Virtuelle Kontakte / (01:24:43) Ich und Selbst: die göttliche Wirklichkeit in uns / (01:27:17) ‚Wenn Gottes Auge alles sieht‘ / (01:28:52) Augen, meine lieben Fensterlein (Gottfried Keller)


29. April 2011 ©BibliothekDSR

Dem Welthaushalt freudig dienen: Pater Johannes und Bruder David im Dialog
(00:00) Einstimmung mit dem Erdton G / (12:23) Nur mit existentiellem Mut, mit Vertrauen können wir uns dem Universum als Erdhaushalt zuwenden, in dem wir Ordnung und Zugehörigkeit finden und uns darin daheim fühlen / (16:37) Ordnung als Zustand, in dem jedes Ding dem andern den ihm angemessenen Platz zugesteht ‒ Das Hochzeitsfest in der Natur / (18:54) Ordo est amoris (Augustinus): Was würde die Liebe dazu sagen? Liebe, das existentiell gelebte Ja zur Zugehörigkeit / (22:08) Die Pietas im altrömischen Verständnis von Familiensinn, der auch die Hausgeräte einschließt: Alle Geräte des Klosters und den ganzen Besitz betrachtet der Verwalter wie heilige Altargefäße‘ (Regel des hl. Benedikt Kp. 31,10) ‒ P. Johannes mit Flöhen und Mardern / (27:22) Die Ehrfurcht vor der Heiligkeit der Erde: Br. David in Tassajara ‒ Sich daheim fühlen und das Gegenteil: es wird uns unheimlich ‒ Gläubiges Vertrauen und das Gegenteil: Angst / (31:32) Alles ist letztlich Beziehung, alles dient einander: Von der Freude des Dienens / (33:54) Wenn wir dem Leben vertrauen, dann ist alles Gegebene Geschenk und daraus entspringt Dankbarkeit, der Schlüssel zur Freude (Rumi) / (36:10) Unsere Beziehung zur Weltseele und zu unserer eigenen Seele / (38:59) Wie kann Gott Unglück, Leid und Not zulassen? Unsere Vorstellungen verlassen und uns auf das Leben verlassen: Schau auf das Ganze, rühme das Ganze (Augustinus) / (42:16) Ich bin bei ihm in seiner Not‘ (Psalm 91,15): Gott leidet mit uns ‒ Selber Leid lindern / (45:32) Absichtslos helfen: Die Ros‘ ist ohn warumb (Angelus Silesius) / (48:27) Wie Sorge tragen zum Erdhaushalt? Den Mist zu kostbarem Dünger verwandeln: Humus, Humilitas: Demut und Humor gehören zusammen / (52:55) Genügsamkeit und Energiesparen im Alltag: Reduktion ist die Voraussetzung für Gewinn

Dem Welthaushalt freudig dienen: Pater Johannes und Bruder David im Gespräch
(00:00) Wissenschaft und Sinnfrage am Beispiel eines Kindes mit seinem Zahn / (03:16) Wenn das Ich das Selbst vergisst / (06:23) Ein bayerischer Biergarten im Himmel: Das Jetzt ist nicht in der Zeit ‒ die Zeit ist im Jetzt / (10:25) Das Weltgeschehen als Geburtsvorgang: Sterben in jedem Augenblick / (11:28) Wenn Wertsysteme und Glaubensüberzeugungen uns befremden ‒ Wie Willigis Jäger zurückfragen / (17:24) Unter dem Eindruck der Katastrophe im Kernkraftwerk Fukushima nach dem Erdbeben und Tsunami am 11. März 2011 / (28:09) P. Johannes antwortet Helmut Kohl

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