Rundbriefe von Bruder David

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12. Juli 2020 (00:01:08) ©BibliothekDSR
Zum Video:  Bruder David grüßt und bedankt sich bei all seinen Freunden anläßlich seines 94. Geburtstages mit einer Video-Botschaft.


DIE PANDEMIE, DIE WIR ZURZEIT ERLEBEN, BRINGT SCHRECKLICH VIEL LEID, SIE BRINGT ABER AUCH EIN GROßES GESCHENK. WIR ALLE TUN, UNSER MÖGLICHSTES, UM DAS LEID ZU LINDERN. WENN WIR, DARÜBER HINAUS, AUCH DAS GROßE GESCHENK NUTZEN, WIRD, WAS WIR TUN, MITHELFEN BEI DER GEBURT EINER NEUEN WELT AUS DIESER KRISE. DAS GESCHENK HEIßT STILLE. (2020)

Hoffnung ist doch alle Jahre wieder das große Thema, wenn wir Kerzen anzünden und Feste des Lichtes feiern, trotz aller Finsternis. „Schreib’ doch heuer etwas über Hoffnung,“ bitten mich Freunde, „in dieser bedrohlich düsteren Weltlage.“
Ja, Dunkelheit und Gefahr werden wirklich immer beängstigender, wohin wir auch schauen. Diese Bedrohung müssen wir zunächst ernstlich ins Auge fassen, bevor wir nach Trost Ausschau halten können. Und am schrecklichsten könnte sich die Einsicht erweisen: Ohne uns dessen bewusst zu sein, sind wir es selber, die unsere Welt am meisten bedrohen. (2019)

Ein ganz erzliches "Vergelts's Gott für die so lieben Glückwünsche. (2019)

14. Februar 2019 (00:00:43) ©BibliothekDSR
Zum Video:  Bruder David grüßt seine Freunde dieses Jahr anläßlich des Valentinstags mit seiner Video-Botschaft direkt aus Argentinien.


Von Herzen dankbar für Eure lieben Grüße und guten Wünsche, würde ich sie gerne einzeln beantworten. Da mir das aber nicht möglich ist, bitte ich Euch diesen allgemeinen Gruß ganz persönlich zu nehmen. In dieser dunklen Jahreszeit sehnen wir uns ja danach, von Herz zu Herz Liebe zu spenden und zu empfangen, wie wenn sich Kerze zu Kerze neigt, um das Licht weiterzugeben. Auch uralte Lichtfeste feiern in diesen Tagen, in denen die Wintersonnenwende uns neue Hoffnung schenkt, das Geheimnis vom „Licht in der Finsternis.“ (2018)

Wieder ist die Zeit des Jahres gekommen, in der wir unseren Lieben ein Zeichen der Herzensverbundenheit schicken. Da wünsche auch ich Euch eine wahrhaft friedliche und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit. Freilich wird es von Jahr zu Jahr schwieriger den Segen inneren Friedens wirklich zu erleben. Der hängt allerdings nicht so sehr davon ab, was sich in der Welt abspielt, sondern davon, wie wir uns dazu verhalten. (2018)

Als meine lieben Freunde, Johannes und Brigitte, mich großzügig zu einer kurzen Romreise einluden – mit privaten Führungen durch Stadt und Museen – da war mir das natürlich eine große Freude. Dass eine persönliche Audienz mit Papst Franziskus Teil dieser Einladung war, hat meine Freude und Dankbarkeit noch bedeutend erhöht. Was aber sagt man dem Papst, wenn man schon eine solche Gelegenheit geschenkt bekommt? (2018)

Ganz herzlichen Dank für Eure Glückwünsche zu meinem Geburtstag! Habe jede Botschaft mit großer Dankbarkeit gelesen und mich von Herzen daran gefreut, kann aber nicht jede einzelne beantworten. Darum schreibe ich an Euch alle gemeinsam. (2018)

+Liebe Freunde,

da ich E-Mails auf ein Minimun halten muss, hier ein kurzer Bericht  von dem Ort, an den ich mich für einen intensiven Schreib-Rückzug in die Argentinischen Pampas zurückgezogen habe. (2018)


Auch heuer wieder möchte ich Euch festliche Grüße und gute Wünsche schicken zu dieser heiligen Zeit. Festlich werden diese Tage aber nur dann, wenn wir wieder spielen lernen, wie wir es als Kinder konnten. Damals war uns ja 2017 weihnachtennichts wichtiger, nichts ernster, nichts notwendiger als zu spielen. (2017)

Die vorweihnachtlichen Winternächte hier zwischen Mondsee und Wolfgangsee sind oft klirrend kalt und sternklar. Dann schaue ich auf zum flimmernden Himmel, der sich hoch über dem Schafberg wölbt, und es ergreift mich eine seltsame Sehnsucht. (2016)

Danke Euch für Eure lieben Grüsse und guten Wünsche. Leider kann ich Euch nicht einzeln antworten. Nehmt dies aber, bitte, so persönlich wie es gemeint ist. (2016)

In dieser festlichen Zeit des Jahres, geht es doch immer wieder um Geburt — sei es die Geburt neuen Lichtes in den dunkelsten Tagen des Winters, sei es die Geburt Jesu zu Weihnachten, sei es die Geburt eines neuen Kalenderjahres, zu dem wir einander hoffnungsfroh Glück wünschen. Geburt gilt überall in der Welt als ein freudiger Anlaß; und sie ist es auch. (2015)

Zutiefst dankbar für die vielen Zeichen der Zuneigung, die Ihr mir schickt, bin ich halt doch nicht imstande, einzeln dafür zu danken. Bitte nehmt also diese Zeilen, als ganz persönlichen Gruß an. (2012)

So schön blühen die Pelargonien vor unseren Fenstern im Europakloster Gut Aich, wohin ich mich diesen Sommer wieder auf sechs Wochen zurückziehen durfte. Bevor ich nun wieder zu einer Vortragsreise aufbreche, möchte ich Euch diesen Sommergruß schicken; mit den meisten von Euch kann ich ja nur auf diese Weise in Verbindung bleiben. (2012)

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Nach Weihnachten hab' ich Euch zuletzt geschrieben, und jetzt hat schon die Fastenzeit begonnen. Jedes Jahr fühl' ich mich von neuem überwältigt von dem großen Geschenk, noch einmal diese vierzig Tage mitfeiern zu dürfen. (2012)

heuer war die Weihnachtszeit für mich ganz besonders friedlich und innerlich stärkend. In der alten Heimat (ich durfte das Fest mit lieben benediktinischen Mitbrüdern im Kloster Gut Aich feiern) riefen vertraute Lieder und Volksbräuche fast schon vergessene Kindheitserinnerungen wieder wach. (2011)

Dürfen wir vielleicht hoffen, dass durch die Risse in unserer zerbrechenden Welt uns schon der frische Wind einer unvergleichlich weiteren neuen Welt entgegenweht? (2011)

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